Krüger
National Park
Der größte und gleichzeitig
auch älteste und bekannteste Wildpark Südafrikas
befindet sich im Nordosten des Landes. Er ist Teil des
im Jahre 2000 gegründeten "Greater Limpopo
Trasfrontier Conservation Area". Der Park erstreckt
sich über Staatsgebiet der Länder Südafrika,
Zimbabwe und Mosambique auf rund 36000 km², davon
liegen rund 20000 km² auf südafrikanischem
Gebiet.
Das Schutzgebiet hat einen einzigartigen Wildbestand
von über 500 verschiedenen Vogel- und 140 Säugetierarten,
darunter auch die "Big Five", Löwe, Leopard,
Büffel, Nashorn und Elefant. Neben der reichen
Tier- und Pflanzenwelt, davon allein über 300 Baumarten,
gibt es im Krüger National Park auch historische
Sehenswürdigkeiten, wie die prähistorischen
Siedlungen von Thulamela und Masorini.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Fauna und Flora
des Schutzgebietes zu erkunden: entweder mit dem eigenen
Wagen oder mit geschulten Rangern und Spurensuchern.
Der Krüger National Park hat sogar einen Golfplatz
zu bieten, in der Nähe des Skukuza Rest Camps.
Die Übernachtungsmöglichkeiten im Park sind
mannigfaltig, von luxuriösen Bungalows bis hin
zu spartanischen Camps findet sich für jeden Geschmack
die passende Lodge.
Die beste Reisezeit ist der südafrikanische Winter
mit angenehmen Temperaturen und lichter Vegetation zur
besseren Wildbeobachtung.
Der Krüger National Park befindet sich in malariagefährdetem
Gebiet, daher ist die Einnahme einer Prophylaxe empfehlenswert.
Golden
Gate National Park
Nördlich von Lesotho befindet
sich der Golden Gate Highlands National Park. Die stille
Bergwelt mit den farbenfrohen Sandsteinformationen eignet
sich vor allem für Naturfreunde und Wanderer. In
dem rund 10000 ha großen Hochland-Park können
Zebras, Gnus, Elandantilopen und auch seltene Vogelarten
beobachtet werden.
Mountain
Zebra Park
Rund 300 km nördlich von Port
Elizabeth erstreckt sich der 1937 gegründete etwa
6500 ha große Nationalpark mitten in der heißen
und trockenen Großen Karoo. Neben Antilopen und
anderen Säugetieren leben hier die seltenen, ca.
1,30m großen Bergzebras auf dem Blankberg.
Erkunden kann man den Park mit dem PKW, aber auch zu
Fuß oder auf Pferden.
Addo Elephant
National Park
Der Addo Elephant National Park liegt
rund 80 km nördlich von Port Elizabeth und wurde
1931 gegründet um die letzten Elefanten am Kap
zu retten. Heute leben auf rund 12000 ha über 200
Dickhäuter. Die Chance, ihnen zu begegnen, ist
sehr groß. Außer den Elefanten gibt es in
dem Park auch Nashörner, verschiedene Antilopenarten,
die seltenen Kapbüffel und zahlreiche Vogelarten.
Das Schutzgebiet kann mit dem eigenen PKW erkundet werden.
Auch werden geführte Pirschfahrten und Wanderungen
angeboten.
Es gibt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten,
damit man die Tiere auch nachts beobachten und hören
kann. Der Park ist ganzjährig zu bereisen.
Tsitsikamma National Park
Der 65000 ha große Tsitsikamma
National Park ist etwa 200 km von Port Elizabeth und
etwa 70 km von Plettenberg Bay entfernt und erstreckt
sich rund 80 km entlang der Küste. Das Schutzgebiet
befindet sich nicht nur an Land, sondern reicht auch
etwa 5 km ins Meer hinein. Der Park ist berühmt
für seine grandiose Felsenküste. Vor dieser
erstrecken sich ausgedehnte Rifflandschaften, die von
Tauchern erkundet werden können. Die Wälder
entlang der Küste bieten sich geradezu an für
Wanderungen. Die bekannteste Wandertour ist der 42 km
lange Otter Trail durch Wald und über Felsklippen
am Meer entlang, wobei man allein 11 Flüsse überqueren
muss und an wunderschönen Wasserfällen vorbeikommt.
Mitten im Schutzgebiet befinden sich zwei Restcamps
mit Bungalows, Cottages und auch Campingmöglichkeiten.
Karoo National
Park
Das 32000 ha große Schutzgebiet
befindet sich mitten in der Halbwüste Karoo. Die
nächstgrößere Ortschaft ist Beaufort
West und liegt rund 10 km entfernt.
Die Karoo beheimatet eine Vielzahl von Wildtierarten,
wie Nashörner, Büffel, Springböcke, Klipspringer,
Schildkröten und auch Adler.
Mehrere Wanderwege durchziehen die Sandsteinlandschaft.
Der Karoo Fossil Braille Trail ist ein Lehrpfad, der
wissenswertes über die Geologie und Paläontologie
der Gegend vermittelt.
Idyllische Cottages und Bungalows im kapholländischen
Stil machen auch die Übernachtungen zu einem Erlebnis.
Camping ist ebenfalls möglich.
Wilderness
National Park
Der Wilderness National Park befindet
sich inmitten der Garden Route zwischen Kapstadt und
Port Elizabeth. Im Westen wird der Naturpark durch den
Kaaimans River begrenzt, im Osten durch den Goukamm
Nature Reserve, im Norden von den Outeniqua-Bergen und
im Süden vom Indischen Ozean.
Der Küstenort Wilderness ist umgeben von einem
Feuchtgebiet, bestehend aus Seen, Flüssen, Moorlandschaften
und auch Wäldern. Verschiedene Wanderwege durchziehen
die Naturlandschaft aus Salz- und Süßwasserbiotopen.
Diese einzigartige Landschaft kann auch vom Wasser aus,
mit Kanus, Ruder- oder Tretbooten erkundet werden. Die
Seen sind im südafrikanischen Sommer (August, September)
von einem farbenfrohen Blumenmeer umgeben.
In den verschiedenen Gewässern kann auch geangelt
werden.
Im Park existieren zwei Restcamps mit Bungalows, Hütten
und Campingplätzen.
Knysna National
Lake Area
Das Naturschutzgebiet befindet sich
rund um den Ort Knysna, der als der schönste an
der Garden Route gilt. Knysna liegt an einer Lagune,
die von zwei Landzungen umrahmt wird, die in kegelförmigen
Sandsteinfelsen , den sogenannten "Heads",
auslaufen.
Die Vegetation dieser Gegend ist sehr üppig. Bekannt
ist Knysna auch für seine Austernzucht. Die Knysna
Oyster Company gilt als eine der größten
Produzenten von Austern in der Welt.
Im Naturschutzgebiet selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten,
dafür aber im Ort Knysna. Auch Camping ist möglich.
Agulhas
National Park
Etwa 230 km östlich von Kapstadt
befindet sich das Cape Agulhas, der südlichste
Punkt des afrikanischen Kontinents. Vor Ort, im zweitältesten
Leuchturm Südafrikas (1848), befindet sich das
interessante Lighthouse Museum. Nach wie vor warnt der
Leuchtturm jede Nacht Schiffe vor der tückischen
Küste. Vor dieser rostet malerisch ein chinesisches
Schiffswrack vor sich hin.
Die Vegetation dieser Gegend ist einzigartig. Natur-
und Lehrpfade laden dazu ein, die Pflanzenwelt näher
kennenzulernen.
Cape Penininsula
Nature Reserve
Die etwa 50 km lange Landzunge der
Kap-Halbinsel gilt als die Schnittstelle von Atlantik
und Indischem Ozean, vom kalten Benguela- und warmen
Agulhas-Strom. Die schmale Landzunge wird von malerischen
Tälern durchzogen, an der Küste locken wunderschöne
Buchten und Strände. Am Strand von Boulders können
Jackass-Pinuine angetroffen werden.
Die einzigartige Lage der Halbinsel erklärt die
Vielfalt an Pflanzen und Tieren in dieser Region. Mehr
als 8000 Pflanzenarten gedeihen hier. Die Kirstenbosch
National Botanical Gardens sind auf jeden
Fall einen Besuch wert. Hier werden etwa ein Viertel
aller blühenden südafrikanischen Pflanzen
kultiviert, darunter natürlich auch die berühmten
großen Proteen.
Die bekanntesten Attraktionen des Naturparks sind natürlich
der Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung. Der südlichste
Parkplatz des Kontinents am Kap wird beherrscht von
Pavianen, die auf der Suche nach Eßbarem Mülltonnen
und zuweilen auch unaufmerksame Besucher ausplündern.
West Coast
National Park
Etwa 100 km von Kapstadt, unmittelbar
an der Westküste, befindet sich der West Coast
National Park.
Der Park umfaßt eine geschützte Lagune und
Sumpfflächen, die als Nistplätze für
zahlreiche Vogelarten dienen. Zeitweise halten sich
mehr als 100000 Zugvögel in der Region auf.
Während des südafrikanischen Frühlings
(August, September) zeigt sich die Gegend in ihrer wahren
Blütenpracht.
Zwei Lehrpfade vermitten Wissenswertes über Fauna
und Flora der Region.
Fast alle Wassersportarten wie zum Beispiel Segeln und
Kanufahren lassen sich hier ausüben.
Augrabies
National Park
Das Naturreservat, das sich auf rund
820 km² beidseitig des Oranje Rivers erstreckt,
ist nach den Augrabies Falls benannt. Der Oranje wird
hier durch kahle Granitberge flankiert und stürzt
etwa 120 km westlich von Upington in einem beeindruckenden
Wasserfall in die Tiefe. Oberhalb der Wasserfälle
gibt es eine Reihe von Aussichtspunkten, von denen aus
die Umgebung betrachtet werden kann. Die Landschaft
ist geprägt von Wüstenvegetation mit Köcherbäumen.
Im Nationalpark leben Klipspringer und andere Antilopenarten
sowie auch einige der seltenen schwarzen oder Spitzmaulnashörnern.
Namaqua
National Park
Der Namaqua National Park befindet
sich rund 500 km von Kapstadt entfernt an der Westküste,
an der Grenze zu Namibia. Das karge Namaqualand verwandelt
sich im südafrikanischen Frühling (August,
September) nach dem ersten Regen in ein wahres Blumenmeer.
Über 3000 Pflanzenarten entfalten während
dieser Zeit inmitten der öden Berglandschaft ihre
Pracht.
In der Naturschutzzone selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten,
aber in den umliegenden Ortschaften.
Richterveld
National Park
Nördlich von Springbok
im äußersten Nordwesten des Landes im Namaqualand
befindet sich in einer Gebirgswüste, die Ähnlichkeit
mit einer Mondlandschaft hat, der Richtersveld National
Park. Der Nationalpark ist Teil eines länderübergreifenden
Peace Parks, der Schutzgebiete in Südafrika und
Namibia umfaßt.
Der Park beherbergt die meisten Sukkulentenarten der
Erde, und die Hälfte davon sind endemisch, d.h.
sie wachsen nur hier. Früher lebten in dieser bizarren
Gegend Hottentotten.
Wenn es ausreichend geregnet hat, werden Teile der Region
zwischen Juni und Oktober von farbenfrohen Blütenteppichen
bedeckt.
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