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1. Die Landesmitte

In der Mitte des Landes liegt Windhoek, die Hauptstadt von Namibia. Sie ist umgeben vom hügeligen Khomas-Hochland, sowie den Auas- und den Erosbergen. Mit einer Höhe von 1650m ü.d.M. liegt die Stadt etwa gleich hoch wie Johannesburg oder Denver/Colorado. Heiße Tage und kühle Nächte sind typisch für das hier herrschende Halbwüstenklima. Das Wort Windhoek heißt soviel wie "Windecke" und man nimmt an, daß der Nama Häuptling Jan Jonker Afrikaner diesen Namen gewählt hat, weil seine Vorfahren in den Winterhoekbergen in der Kapprovinz gelebt haben.

Die Hauptstraße der Stadt ist die Independence Avenue (Unabhängigkeitsallee). Vor der Unabhängigkeit hieß diese Straße noch Kaiserstraße (benannt nach Kaiser Wilhelm II.). Zahlreiche Springbrunnen und große Fußgängerzonen mit europäisch anmutenden Straßen- oder Gartencafés und Biergärten verbreiten eine entspannte, gemütliche Athmosphäre. Im zentral gelegenen Zoopark laden grüne Rasenflächen, alte Bäume und wunderschöne Gartenanlagen zum Verweilen ein.

Das Stadtbild Windhoeks ist von einer Mischung aus historischen Gebäuden, die im deutschen Baustil der Jahrhundertwende errichtet wurden, und modernen Bauten des 20. Jahrhunderts geprägt. Dieser Kontrast an Formen und Gestalt spiegelt die Geschichte des Landes wider und verleiht der Stadt einen einmaligen Charme. Zu den Gebäuden aus der deutschen Zeit zählen der Tintenpalast (heißt so, weil die Beamten dort früher ihre Schreibarbeiten mit Feder und Tinte verrichtet haben), die Christuskirche (1904 erbaut), die mit ihrem hohen Kirchturm zu eienm dominierenden Wahrzeichen geworden ist, sowie die Alte Feste, ein ehemaliges Fort, in dem heute ein Museum und ein Restaurant untergebracht sind. Drei deutsche Burgen (Heinitzburg, Schwerinsburg und Sanderburg) überragen die Stadt und verbreiten eine romantische Athmosphäre. Ein Reiterdenkmal, in Gedenken an die gefallenen Schutztruppler in der Zeit von 1903-1907, steht in der Nähe der Alten Feste.

Straßenhändler breiten ihre Waren auaf den Gehsteigen und Pflastern der Stadt aus. Das vielfältige Angebot aus kunsthandwerklich gefertigten Holzschnitzereien, Körben und Tonwaren spiegelt das reiche kulturelle Erbe Namibias wider.

Windhoek ist durch seine zentrale Lage der ideale Ausgangspunkt für Reisen in alle Teile des Landes. 24 km westlich der Stadt liegt in den Hügeln des Khomas Hochland der Daan-Viljoen-Wildpark. Dort kann man verschiedene Antilopenarten, Zebras, Paviane und Strauße, sowie über 200 Vogelarten beobachten.

70 km nördlich von Windhoek liegt die von den Hereros gegründete Stadt Okahandja. Alljährlich treten tausende Hereros am letzten Sonntag im August ihren Pilgerweg zum Ahnenfriedhof in der Stadt an.

Der Thermalbadeort Gross-Barmen ,früher eine Missionsstation, liegt 30 km westlich von Okahandja und bietet mit seinem mineralhaltigem Thermalwasser im Hallen-und Freibad eine gute Erholungsmöglichkeit.

Karibib liegt an der Hauptstraße Windhoek-Swakopmund. Der Ort ist bekannt für seine Marmorwerke und das Angebot an Halbedelsteinen. Es gibt aber auch eine Goldmine, die Navachab-Goldmine, die viel zum Reichtum des Städtchens beiträgt. Das Gebiet um Karibib ist reich an prähistorischen Felsmalereien und Steingravierungen. Vor allem in den Erongobergen nördlich von Usakos sind zahlreiche dieser Zeichnungen zu finden. Unter Ihnen der "Weiße Elefant" in der Philipshöhle. 35 km nordwestlich von Usakos ragt urplötzlich aus den trockenen Ebenen der Namib die 1829m hohe Spitzkoppe ("Matterhorn Namibias") heraus. Auch in diesem Berg gibt es Felszeichnungen. Ungefähr 150 km nördlich von Karibib sind auf der Farm Ottjihaenamaparero Dinosaurierfußspuren zu finden. Das Alter dieser Gruppierung von leicht in den Felsen versenkter Spuren wird auf 150 bis 185 Millionen Jahre geschätzt.

Otjiwarongo (250 km nördlich von Windhoek) ist eine der größten Städte Namibias und idealer Unterbrechungspunkt auf dem Weg in den Etosha-Nationalpark. Man kann hier die im Ort gelegene Krokodilfarm besuchen. Etwa 86km östlich von Otjiwarongo liegt der Waterberg-Plateau-Park. Mit seinem eindrucksvollen Gebirgsmassiv aus rotem Sandstein ist der Waterberg der einzige Gebirgspark Namibias. Eine große Anzahl seltener und vom Aussterben bedrohter Tierarten (z.B. das schwarze und weiße Nashorn oder die Säbelantilope) findet in dieser ungezähmten Wildnis eine Heimat. Mit seinen zahlreichen Wanderwegen und dem hohen Wildbestand zählt er zu den schönsten Naturparks des Landes.

Weiter in Richtung Westen auf dem Wege nach Khorixas, der Verwaltungshauptstadt des Damaralandes, findet man eine weitere geologische Rarität, die sogenannte Fingerklippe, ein 35m hohes Relikt prähistorischer Erosion. Das Damaraland ist faszinierend durch die rauhe Schönheit seiner Landschaft. Weite Ebenen werden von in der Ferne aufragenden Gebirgsketten abgelöst. Ungewöhnliche Gesteinsformationen, die Fülle an Felszeichnungen und -gravierungen, sowie die seltenen, dort einheimischen Wüstenelefanten und Spitzmaulnashörner, machen das Damaraland zu einem einmaligen Erlebnis. Westlich von Khorixas liegt der Versteinerte Wald. Hier sind von urzeitlichen Fluten bis zu 30m lange Baumstämme angeschwemmt worden und im Laufe der Jahrmillionen versteinert. Das Alter dieser fossilen Baumstämme wird auf 200 Millionen Jahre geschätzt. Nur wenige Kilometer südwestlich des Versteinerten Waldes liegt Twyfelfontein, eine wahre Schatztruhe an Felsmalereien und -gravierungen.

Südlich von Twyfelfontein befindet sich in der Öde der Landschaft der Verbrannte Berg. Das dunkle Schiefer- und Basaltgestein erweckt den Anschein, als wäre es in einem Inferno verbrannt. Eine weitere geologische Besonderheit in der Nähe sind die Orgelpfeifen, eine Gruppe senkrecht aufsteigender, ineinander verschobener Basaltbblöcke.

Ungefähr 100 km südlich von Khorixas ragt einsam und geheimnisvoll das majestätische Brandbergmassiv aus der trockenen Halbwüste auf und beherrscht die umliegende Gegend. Sein Hauptgipfel, der Königstein, ist mit 2573 m der höchste Berg des Landes. In den Schluchten und Höhlen des Brandbergmassivs hat man zahlreiche prähistorische Felszeichnungen und Steingravierungen gefunden, wovon die Zeichnung der "Weißen Dame" wohl die berühmteste ist. Sie ist deshalb so berühmt und rätselhaft, weil sie nicht wie andere Malereien ein Tier oder einen Jäger darstellt, sondern eine Dame mit Pfeil und Bogen, und noch dazu in ungewöhnlichem Weiß.

2. Der Süden

Der Süden ist des Landes ist ein halbtrockenes Savannengebiet mit den für dieses Klimagebiet typischen Euphorbien- und Aloengewächsen. Die Landschaft des Südens ist von einzigartiger Schönheit.

Der Hardapdamm, ein 25 km2 großer Stausee, liegt 250 km südlich von Windhoek an der Fernstraße nach Keetmannshoop und ist ein ideales Erholungsgebiet für Angler und Wassersportler. Keetmanshoop ist die größte Stadt im Süden und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. In der Stadt gibt es eine Vielzahl interessanter alter Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit. Ungefähr 20 km nördlich von Keetmanshoop befindet sich der Köcherbaumwald, eine imposante Ansammlung der wunderschönen Aloenart Aloe dichotoma. Der Baum wird Köcherbaum genannt, weil die Buschmänner die markgefüllten Äste zu Köchern verarbeiteten um dort dann ihre Jagdpfeile hineinzutun.

Der Brukkaros, ein erloschener Vulkan, liegt an der Hauptstraße zwischen Windhoek und Keetmanshoop. Dieser vegetationslose, schwarze, mit Lavagestein bedeckte Berg ist eine geologische Rarität, dessen Krater einen Durchmesser von 2000 m hat. Das Dorf Bethanien hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit. Das Schmelenhaus, von Missionar Heinrich Schmelen, und das Haus des Oorlam Häuptlings Fredericks zählen zu den ältesten Gebäuden des Landes. Schloß Duwisib liegt am Rande der Namib, ca. 70 km südwestlich von Maltahöhe. Das Schloß wurde 1908 vom exzentrischen Baron von Wolff für seine amerikanische Frau inmitten der kargen Wildnis erbaut. Heute ist das Schloß ein Museum.

Im äußersten Süden des Landes befindet sich eines der größten Naturwunder Afrikas, der Fischfluß-Canyon. Die gewaltige Schlucht ist 161 km lang, 27 km breit und teilweise bis zu 550m tief. Die steilen Felsen fallen abrupt vom Plateau ab. Der Fischfluß ist das größte Canyon der südlichen Hemisphäre, seine Großartigkeit wird nur vom Grand Canyon in den USA übertroffen. Es gibt einen Wanderweg über 90 km durch das Canyon bis zu den warmen Quellen von Ai-Ais. Die Thermalquellen von Ai-Ais (ein Wort aus der Nama Sprache, was soviel heißt wie "sehr heiß") liegen am Ausgang der Schlucht und sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Besucher.

3. Das Namibgebiet

Für Landschaftsliebhaber ist der Zauber der Namib nicht zu übertreffen. Das rätselhafte Spiel von Licht und Schatten wechselt je nach Tageszeit und Lichteinfall in ständig neuen Farben und Kontraste über.

Im zentralen Namibgebiet liegt der Namib-Naukluftpark. Er ist mit 49768 km2 das größte Naturschutzgebiet des Landes und das viertgrößte der Welt. Die Landschaft wechselt vom erhabenen Gebergsmassiv zu Wüstenebenen und hohen Dünen , von tiefen Schluchten bis zur den Gezeiten ausgesetzten Lagune.

Die Welwitschia Panoramastraße führt durch weite, offene Ebenen, wo Oryxantilopen, Zebras und Springböcke weiden, weiter in die unwirtliche Mondlandschaft im Swakopflußtal. In diesem Flußtal befindet sich auch die Oase Goanikontes. Die satte, grüne Vegetation steht im Kontrast zur trockenen Wüstenlandschaft. Eine der wohl hartnäckigsten Pflanzen in der Namib ist die Welwitschia mirabilis, eine fossile Pflanze, die mehrere hundert bzw. tausend Jahre alt werden kann. Das Alter einer besonders großen Pflanze wird auf 1500 Jahre geschätzt. Die Pflanze hat nur zwei Blätter, die vom trockenen Wüstenwind gespalten werden und an den Enden austrocknen. Ihre Wurzeln liegen drei Meter tief im Boden. Mit der Feuchtigkeit aus dem nächtlichen Tau und dem morgentlichen Frühnebel kann die Welwitschia, genau wie viele andere Lebewesen der Namib überleben

Die Naukluft ist ein Gebiet, das nordwestlich von Maltahöhe an der Straße nach Swakopmund gelegen ist, und es umfaßt das gebirgige Plateau sowie den Randbereich der Namib. Die Naukluftberge sind besonders zum Wandern gut geeignet. Hier fand auch die entscheidene Schlacht zwischen der deutschen Schutztruppe und dem Nama Häuptling Hendrik Witbooi statt. Westlich der Naukluftberge stürzt der Tsauchabfluß plötzlich in eine enge, tiefe Schlucht, das Sesriem Canyon. Übersetzt heißt das "sechs Riemen".

Als die Siedler mit ihrem Ochsenwagen durchzogen, brauchten sie sechs aneinander gebundene Riemen um aus der Schlucht Wasser zu schöpfen.

Das Sossusvlei liegt 50 km westlich vom Sesriem Canyon. Dort wird dem Tsauchabfluß, der nur alle 5 Jahre einmal Wasser führt, von den höchsten Dünen der Welt (bis 350 m hoch) der Weg zur Küste versperrt. Das Gebiet ist ein einziges Märchen aus Sand, soweit das Auge reicht. Die Farbschattierungen variieren von blaßgelb bis zu leuchtenden Rot- und Orangetönen. Wenn sich einmal Wasser in der Senke des Trockenflußes ansammelt, kommen sogar Wasservögel von der Küste hierher. Oryxantilopen, Springböcke und Strauße ziehen das ganze Jahr über in die Senke. Sie ernähren sich von der entlang den spärlichen Rinnsalen wachsenden Vegetation.

Im aüßersten Südwesten Namibias befindet sich das Diamantensperrgebiet, ein Gebiet so groß wie das Bundesland Hessen. Die einzige Stadt befindet sich an der Mündung des Oranjeflußes und heißt deshalb auch Oranjemund. Diese entlegene Stadt kann man nur aus der Luft, oder von Südafrika über den Landweg erreichen. Dort werden Diamanten aus dem Wüsten- und Meeressand gewonnen. Das gesamte Sperrgebiet ist deshalb auch für Besucher nicht zugänglich. Dadurch ist dieses Gebiet eines der Wenigen auf der Welt, das noch unberührt ist und auch bleiben soll.

Lüderitzbucht ist eine Hafenstadt im südwesten des Landes, nördlich des Sperrgebietes gelegen. Sie liegt zwischen den Dünen der Namib und den stürmischen Fluten des Atlantischen Ozeans. Sie verdankt ihrer Entstehung dem Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz, der sie 1884 als erste deutsche Siedlung in Deutsch-Südwestafrika gründete. Viele Jugendstilbauten, die in der deutschen Zeit um die Jahrhundertwende errichtet wurden, zieren die Stadt und geben dem Ort einen einmaligen Charme. Die schwarzen Felsen und das glitzernde Meer in der Bucht von Lüderitz bilden einen kontrastreichen Hintergrund und untermalen den einzigartigen Charakter dieser Stadt. Die umliegenden Buchten bieten einsame Strände, sowie interessante Höhlen, Lagunen und Riffe. Ein paar Kilometer außerhalb des Dorfes befindet sich die Geisterstadt Kolmanskuppe. Während der Zeit des Diamantenfiebers (1908) ist dort eine moderne und reiche Stadt aus der Wüste geboren worden. Es gab mehr Champagner als Wasser und die Stadt erlebte eine rauschende Ballnacht nach der anderen. Als das Diamantenfieber wieder abflaute, wurde die Stadt der Wüste überlassen und der Sand steht heute bereits meterhoch in den einsamen Häusern. In dem großen

Ballsaal bekommt man Einblick in den Glanz früherer Nächte.

Die zweitgrößte Stadt Namibias ist die Hafenstadt Walvis Bay. Es ist der einzige Tiefseehafen des Landes. Diese frühere Enklave, die südafrikanisches Hoheitsgebiets war, wurde im März 1994 an Namibia abgegeben. Die Lagune von Walvis Bay bietet hunderten von Flamingos, Pelikanen, Komoranen und sonstigen Wassertieren einen optimalen Lebensraum. Bei Sandwichbucht, ca 42 km südlich von Walvis Bay, liegt eine gewaltige, von Schilf und majestetischen Dünen umgebene Lagune, die ebenfalls ein Zufluchtsort vieler Wassertiere ist.

30 km nördlich von Walvis Bay liegt der beliebteste Ferienort an der Westküste Namibias: Swakopmund. Dieser Ort hat einen einzigartigen Charme und erinnert an ein deutsches Städtchen zwischen Wüste und Meer. Zahlreiche Palmenalleen und Parkanlagen, sowie die guterhaltenen Jugendstilbauten aus der Kolonialzeit geben dem Küstenort eine ruhige, entspannende und reizvolle Athmosphäre. Viele dieser Gebäude, die das Stadtbild im wesentlichen prägen, stehen unter Denkmalschutz, wie z.B. der Bahnhof, das Amtsgericht oder das ehemalige Gefängnis. An den Stränden Swakopmunds gibt es ausgezeichnete Möglichkeiten zum Angeln und zum Baden. Wegen des milden Klimas kommen während der Sommermonate viele Besucher aus dem Inland nach Swakopmund, um der Hitze zu entfliehen. Ein Besuch im Museum, in der Hansa Brauerei, wo vorzügliches Bier hergestellt wird, oder in der Gerberei , wo verschiedene Lederwaren wie die bekannten Kudulederschuhe hergestellt werden, ist sehr interessant.

Der 200 km lange und 20 km breite Küstenabschnitt, der sich nördlich von Swakopmund bis zur Ugabmündung erstreckt, wird als "Nationaler Touristen Erholungsbereich Westküste" bezeichnet. Henties Bay, Jakkalsputz, und Meile 108 gehören zu den beliebtesten Erholungsorten, wo man sehr gut Angeln kann. Nördlich von Henties Bay, am Kreuzkap, befindet sich eine geschützte Robbenkolonie. Hier tummeln sich unzählige Kap-Pelzrobben im kalten Atlantikwasser. Entlang der Küste gibt es zahlreiche Inseln und geschützte Buchten, die den Robben als Brutstätte dienen. Dieser Küstenabschnitt ist auch von geschichtlicher Bedeutung, denn der portugiesische Seefahrer Diego Cao errichtete 1486 als erster Europäer ein Steinkreuz am Kreuzkap.

Der Skelettküstenpark erstreckt sich über mehr als eineinhalb Millionen Hektar von der Ugabmündung bis zum Kunenefluß, der Grenze zu Angola. Der Park heißt so, weil an diesem Küstenabschnitt sehr viele Schiffswracks liegen, die der rauhen Küste zum Opfer fielen. Die Landschaft erscheint rätselhaft, mit dicken Nebelschwaden,großen Kiesflächen und Luftspiegelungen. Zahlreiche Schiffswracks und verlassene Minen unterstreichen die geisterhafte Atmosphäre. Terrace Bay und Torra Bay sind zwei bekannte Erholungsorte die man besuchen kann. Der nördliche Teil des Parkes ist mit dem Auto nicht erreichbar. Dieses Gebiet kann man nur mit einer Flugsafari besichtigen.

4. Der Norden

Die wohl bekannteste Attraktion Namibias ist der Etosha-Nationalpark im Norden des Landes. Dieser Park ist einer der wichtigsten Naturschutzgebiete Afrikas. Er wurde 1907 vom damaligen deutschen Gouverneur von Lindequist zum Wildreservat erklärt. "Etosha" heißt soviel wie "großer weißer Platz". Damit ist die rund 5000 km2 große Etoshapfanne, eine flache Senke mit stark salzhaltigem Boden, im Herzen des Parks gemeint. Vor ein paar tausend Jahren war die Pfanne ein großer See, gespeist von dem Wasser des Kuneneflußes aus dem angolanischen Hochland. Doch der Fluß änderte seine Richtung zum Atlantischen Ozean und der See trocknete langsam aus. Nur in der Regenzeit sammelt sich noch ein wenig Wasser in der Pfanne, die dann von vielen Wasservögeln bevölkert wird. Mehr als 144 verschiedene Säugetiere bevölkern den 22 270 km2 großen Park, wie z.B. Elefanten, Giraffen, Gnus, Nashörner, Büffel. Die Raubtiere sind durch Löwen, Leoparden und Geparden vertreten. Schakale und Hyänen sind die "Aaspolizei" des Parks. Auch sämtliche Antilopenarten sind im Park ansässig, von der stattlichen Elenantilope bis zum winzigen Damara Dik-Dik. Zebras, Springböcke und Oryxantilopen sind am häufigsten anzutreffen. Außerdem gibt es rund 340 verschieden Vogelarten im Park, von denen ca. ein drittel Zugvögel sind. Die meisten Tiere halten sich in der Nähe der Pfanne auf, da sie den salzhaltigen Boden als Lecke benutzen. Über 50 künstlich angelegte Wasserlöcher stehen den Tieren als Tränke zur Verfügung und dienen den Touristen als Beobachtungspunkte.

Der Park hat drei Rastlager, jedes mit einer eigenen, speziellen Athmosphäre. Namutoni, im Osten des Parks , ist ein altes deutsches Fort aus dem Jahre 1903. 60 km westlich von Namutoni liegt das zweite Rastlager Halali. Seinen Namen verdankt es einer alten deutschen Jagdtradition. Weitere 60 km westlich ragt der Aussichtsturm des Rastlagers Okaukuejo aus der Savanne heraus. Hier befindet sich unmittelbar am Lager eine Wasserstelle, die die ganze Nacht beleuchtet ist. Elefanten und andere Tiere kommen abends zum Trinken dorthin. Der Etosha Nationalpark wird fachmännisch geführt, die Erhaltung der Natur ist oberstes Prinzip. Er zählt zweifellos zu den größten und wichtigsten Naturschutzgebieten in Afrika. Durch die begrenzte Größe der Rastlager im Park hat man das Gefühl, mitten in der Wildnis zu sein.

Ungefähr 80 km östlich des Parks liegt die Minenstadt Tsumeb in der mehr als 184 verschiedene Metalle gefördert werden, wobei zehn davon nirgendswo sonst auf der Welt vorkommen. Etwa 24 km nordwestlich von Tsumebliegt der Otjikotosee, einer kleiner, aber bis zu 76m tiefer See, der bezüglich seiner Entstehung sehr viele Fragen offen läßt. Die deutschen Schutztruppen versenkten kurz vor der Kapitulation im ersten Weltkrieg hier ihre Kanonen, um zu verhindern, daß diese dem Feind in die Hände fielen. Der Zwillingssee des Otjikotosees, der Guinassee, liegt etwa 15 km entfernt und ist ungefähr 132m tief.

Wenige Kilometer außerhalb des kleinen Städtchens Otavi befindet sich das Khorab-Denkmal, errichtet zum Gedenken an den 9. Juli 1915, den Tag an dem die deutschen Truppen vor den südafrikanischen Streitkräften kapitulierten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf der gleichnamigen Farm etwa 20 km von Grootfontein entdeckt. Er ist der größte bislang entdeckte Meteorit der Welt und wiegt ca. 54 Tonnen. Wissenschaftler schätzen, daß er vor etwa 80 000 Jahren auf die Erde fiel.

Der Kaudum-Wildpark liegt ganz im Osten an der Grenze zu Botswana. Verschiedene Antilopenarten, Gnus, Löwen und Elefanten kommen in diesem Naturschutzgebiet vor. Das Kavango- und Caprivigebiet im Nordosten Namibias ist für den Naturtouristen nicht sehr entwickelt. Rundu ist die größte Stadt am Okavangofluß, der die Grenze zu Angola bildet. Der Okavango führt das ganze Jahr über Wasser und bleibt für etwa 400 km Namibias nordöstlicher Grenzfluß, bis er am Beginn des Caprivizipfels nach Süden zum Okavangodelta abknickt. An dem Fluß sind heute noch zahlreiche Missionsstationen gelegen. Es gibt zahlreiche Wassertiere im und am Okavango, wie z.B. Nilpferde, Krokodile, Tigerfische sowie eine Vielzahl an Raubvögeln wie z.B. der Fischadler.

Der Caprivi-Wildpark und der Mahango-Wildpark werden vom Okavango getrennt und bieten eine große Auswahl an Tierbeobachtungen. Der Ostcaprivi wird von den Flüssen Kwando, Linyanti, Chobe und Zambezi begrenzt. Die größte Stadt ist Katima Mulilo und ist direkt am Zambezi gelegen. Der Ostcaprivi ist ein Sumpfgebiet, das regelmäßig von den Flüssen überschwemmt wird.

Das annähernd 50 000 km2 große Kaokoland im nordwesten Namibias ist eine der letzten wirklich unberührten Regionen der Erde. Es ist die Heimat der Ovahimba, die mit 6000 Personen etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung dieses abgelegenen Gebietes ausmachen und heute noch auf traditionelle Weise leben. Das gesamte Kaokoland war ursprünglich Teil des Etosha-Schutzgebietes und es war nicht nur für die Jagd, sondern auch für den gesamten Fahrzeugverkehr verboten. Dieser deutsche Grundgedanke wurde nach Beendigung der Kolonialverwaltung von den nachfolgenden Herrschern nicht mehr beachtet. Etosha wurde von seinem Hinterland, dem Kaokoland, durch vieh- und wildsichere Zäune abgeschnitten, so daß die natürlichen Wanderungsbewegungen der Wildtiere unterbrochen waren. Es dauerte nicht lange, bis das erste große Wildsterben begann.

Das Owamboland nördlich des Etosha Nationalparks ist die Heimat der Owambos, der am häufigsten vertretenen Volksgruppe Namibias. Dieses Gebiet war jahrelang Schauplatz eines brutalen Buschkrieges zwischen den Guerillakämpfern der SWAPO und den südafrikanischen Streitkräften. Dadurch war dieses Gebiet bis vor einigen Jahren noch für Touristen unzugänglich. Im äußersten Nordwesten des Owambolandes befinden sich die Ruacana Wasserfälle des Kuneneflußes. Hier ist ein Wasserkraftwerk gebaut worden, das Namibia zum größten Teil mit Strom versorgt. Die größeren Städte Ondangwa und Oshakati sind die wichtigsten Handelszentren im Owamboland. Vor weniger als einem Jahrhundert schrieb der Entdecker Charles Andersson über das Owamboland: "Es ist ein herrliches, offenes Land, das für afrikanische Verhältnisse ausgesprochen intensiv bebaut wird. Ringsum ist es von unendlichen, dichten Wäldern umgeben - kurz gesagt: eine vollkommene Oase inmitten der Wüste." Betrachtet man diese Landschaft heute, so sind von dem einst dichten Wald nur noch die durch Tabu geschützten Obstbäume übrig. Gepflügte Felder erwarten den Regen, der dem Land Fruchtbarkeit schenkt. Bleibt der Regen aus, wird die harte Wirklichkeit sichtbar: der Boden ist durch zu starke Bewirtschaftung erschöpft. Dann ist das Owamboland der Wüste ähnlicher als der Oase, die Andersson so bewunderte.

 

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